
Wie wir heute im Online-Magazin „Internet World“ lesen konnten bietet Twitter in Zukunft ein integriertes Analyse-Tool. Erst im Juli 2011 hatte Twitter den Analysedienst BackType gekauft. Jetzt soll das Wissen direkt in Kurznachrichten-Dienst einfließen. Leider wird die Analyse anfangs wieder nur „von einer kleinen Nutzergruppe im Pilotprojekt“ getestet. Der Normalnutzer braucht also weiterhin klassisches Social Media Monitoring und bekommt keine integrierte Lösung wie etwa in Facebook.
Gerade gestern habe ich einen wirklich lesenswerten Artikel bei den Kollegen von www.konkurrenzanalyse.net gefunden, den ich Ihnen nur empfehlen kann:
Unter dem schmissigen Titel “Reichweiten auf Twitter messen” wird dort in einem sehr ausführlichen Artikel auf die Konkurrenzanalyse mithilfe des clever Link-Kürz-Dienstes “bit.ly” erklärt.
Insiderwissen: Das Plus macht den Unterschied
Denn was viele nicht wissen: Wird nach einem Bit.ly Link einfach ein “+” angefügt, sieht man nicht das Ziel des Links sondern seine Statistik. Darin lässt sich ganz einfach herauslesen, von wo die Klicks kamen, wer den Link weitergetragen hat und welche Seiten auf den Link verwiesen haben. Damit kann man einfach kostenfrei nutzen um festzustellen wie erfolgreich die eigenen Links waren und natürlich auch um herauszufinden, wie es um die Linkverbreitung der Konkurrzenz war.
Mein Tipp:
Analysieren Sie sich und ihre zwei Hauptkonkurrenten in regelmäßigen Abständen. Suchen Sie sich dazu einfach einen oder zwei Kalendertage - sagen wir immer der 10. und der 20. eines Monats - und an diesen Tagen machen Sie ihr Screening. Bei vielen wird es einmal im Monat genügen. So bekommen Sie in wenigen Monaten ein sehr exaktes Bild Ihrer Twitter-Verbreitung im Netz.
Und Sie wissen: Wer seine Verbreiter und Ihre Gewohnheiten kennt, der kann die Nachrichten auch besser Maßschneidern und somit höhere Reichweiter erreichen!
Ihre
Sandra Staub
TwitterTrainer