Ist der #ff tot?

The Whole Litter von http://www.flickr.com/photos/amandabel/ Viele Nutzer schreiben am Freitag gerne Nachrichten mit #ff (follow friday) an all Ihre Twitterfreunde. Das wurde ursprünglich dazu benutzt um seinen wichtigsten Followern zu Danken und Ihnen so einen Teil der Aufmerksamkeit des eigenen Twitter-Streams zu widmen – ähnlich wie eine Widmung in einem Film oder einem Buch. Inzwischen artet es aber teilweise so aus, dass manche teilweise den gesamten Freitag hindurch nur mehr #ff posten und die Timeline richtig verstopfen.

Eine nette Geste, die aber zum Beispiel bei meinen Kontakten in Asien und den USA inzwischen komplett aus der Mode gekommen ist. Dort begrüßen Twitterati thematisch sortierte Gruppen mit „Guten Morgen“ oder „Kaffee“-Posts. Logischer Weise verwenden diese dann auch nicht den Hashtag #ff, sondern ordnen das den thematischen Gruppen zu, etwa #IT #PR, oder #Journalisten zu.

Mein Tipp:

Es gibt keine Universallösung. Ich persönlich bedanke mich zwar für RTs und @replys, nehme aber nicht am #ff teil - schlicht weil mir die Zeit dazu fehlt. Die „Kaffee“-Posts spielen für mich in einer ähnlichen Liga, sind aber durch die thematische Sortierung etwas interessanter. Trotzdem würde ich nie mehr als zwei Minuten für solch einen Tweet investieren, denn er bringt in Wahrheit relativ wenig Aufmerksamkeit für den eigenen Stream.

Ihre TwitterTrainerin

Sandra Staub