INFOGRAFIK: So effektiv sind Fragen auf Twitter

Oft werde ich gefragt: Was bringt es, wenn ich auf Twitter meinenFollowers irgendwelche Fragen stelle? Und was soll ich überhaupt fragen?

Nun: Eine Patentantwort gibt es nicht. Aber eine clevere Infografik, die uns verrät, dass Fragen um Produktempfehlungen, Rat und Tat bei technischen Problemchen die meisten Antworten bekommen. Dicht gefolgt von lokalen Vorschlägen und Unterhaltungs-Fragen. 

Interessantes Detail ist, dass Twitter-Konten mit mehr als 100Follower nur in 33% der Fälle zufriedenstellende Antworten bekommen.Wer mehr als 100 echte Follower hat, bekommt in 67% verwertbare Antworten. 

Welche Erfahrungen haben sie mit Fragen auf Twitter gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihre
Sandra Staub
TwitterTrainer

Endlich: Werbung schalten für alle bei Twitter!

Monatelang haben wir gewartet. Eifrig Fachmedien und Twitter-Blog gelesen. Endlich gibt’s echte News:

Kleine Unternehmen können sich jetzt unter http://business.twitter.com/en/advertise/start/ für das „Promoted Products“ Programm mit Selbstbedienung (ähnlich dem Google Adwords oder dem Facebook Ads Bereich) anmelden. 

Damit können, wie der Name schon sagt, Produkte und Dienstleistungen hervorgehoben werden. Hier ein Beispiel aus dem Twitter-Blog:







Welche Daten müssen angegeben werden?

  • Unternehmensnamen

  • Twitter-Name

  • Webseite

  • geplantes Budget - zum Start empfiehlt sich das kleinste Budget von 0-999 US Dollar

  • Vertical, also Geschäftsfeld. Falls Sie Ihre Branche nicht finden, ist „Local“ die sicherste Auswahl.

  • Land

  • Ihre Kontaktdaten mit Telefonnummer und E-Mail Adresse

Nutzen Sie das Kommentarfeld um Ihre geplante Kampagne in kurze, englische Worte zu fassen. Ich empfehle zudem, die Zielgruppe kurz darzustellen. Das zeigt Twitter ganz klar, dass Sie sich mit der Idee „Promoted Products“ ernsthaft beschäftigen. Wessen Anmeldung durchgewunken wird, entscheidet weiterhin Twitter.

Auch ich habe mich für das Programm angemeldet und warte jetzt gespannt ob und wann ich auf Twitter werben darf.

Was halten Sie von Werbung auf Twitter? Genial oder sinnlos? Würden Sie es ausprobieren und wie viel würden Sie in so einen Test investieren? Ich freue mich wie immer auf Ihre Kommentare!

Ihre
Sandra Staub
TwitterTrainer

Twitter-Spamfalle: „Bad Blog about you“ bekämpfen

Wenn Sie momentan immer wieder Direktnachrichten über Twitter bekommen, die Sie angeblich auf schlechte Blogeinträge über Sie hinweisen, seien Sie misstrauisch.

Auch ich habe die Nachrichten erhalten:

I saw a real bad blog about you, you seen this?http://t.co/YL8AxnP  There is a rumor/bad blog going around about you fot.li/14 might want to check it out...

Was tun, wenn Sie die Nachricht erhalten?

Auf keinen Fall auf den Link klicken und dann noch mal das Passwort eingeben, denn das macht Sie zum Opfer. Dann senden Sie selbst die Nachricht weiter an Ihre Kontakte. Informieren Sie die Person, die Ihnen die Nachricht geschickt hat über eine Direktnachricht oder über eine offene @Nachricht, dass sie einen Virus verbreitet. Seien Sie aber so nett und schicken Sie den Link nicht mit (das habe ich anfangs irrtümlich gemacht).

Was tun, wenn Sie Opfer geworden sind?
Wenn Sie von jemandem informiert wurden, dass Sie diesen Virus verbreiten oder es selbst bemerkt haben, sollten Sie den folgenden 3 Schritten folgen:

  1. Ändern Sie Ihre Passwörter für Twitter, Ihr Twitter-Programm am Handy und auch bei Facebook. So können die Virusersteller schon mal nicht mehr in Ihren Account einbrechen.

  2. Loggen Sie sich in Twitter ein. Gehen Sie in die schwarze Leiste oben ganz nach rechts auf den Pfeil nach unten und Klicken Sie auf „Einstellungen“. Dann im Karteireiter „Applikationen“ nach verdächtigen Applikationen. Löschen Sie alle, an die Sie sich nicht erinnern können umgehend.

  3. Überprüfen Sie Ihre Ausgangsbox bei den Direktnachrichten und informieren Sie alle, die von Ihnen eine virenbefallene Nachricht bekommen haben, dass Sie vor dem Klick auf den Link warnen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit solchen Viren? Wie gehen Sie dagegen vor? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren!

Ihre

Sandra Staub
Twitter Trainer

P.S.: Vielen herzlichen Dank an Cornelia Reichel von http://www.homestaging-corneliareichel.de/ bei der Aufklärung des Virus.

Tipps & Tools für Twitter DM-Antworten

Die einen nennen es eine großartige Segnung, die anderen die hirnloseste Automation der Welt: Auto-DMs spalten die Twitter-Welt.

Auto-DM ja oder Nein?

Das werde ich sehr oft gefragt und doch habe ich keine Standard-Antwort. Oft nerven die Nachrichten nur, weil sie scheinbar alle aus einer Anmeldungs-Email für einen uralten E-Mail-Verteiler geklaut sind. Sind die DirectMessages aber ein netter, nicht abgenutzter Text, der immer wieder mal ausgetauscht wird, kann es eine unglaubliche Zeitersparnis für eine menschliche Geste sein. Ich selbst begrüße neue Follower mit einer scheinbar persönlichen Jubelnachricht, die ich von Zeit zu Zeit umschreibe.

Meine Lieblings Tools

Ein toller Gratis-Dienst ist http://twitterdmer.com/ Dieser erlaubt kostenlose, clevere DMs mit Platzhaltern. So kann man etwa jeden neuen Follower mit (angegebenem) Vornamen ansprechen. Sie müssen aber die Platzhalter nicht nutzen und können die DMs einfach verwenden um Ihre Neuzugänge zu begrüßen. Tipp: Einmal im Quartal eine neue Nachricht erstellen, damit sich die Wiederfolger nicht langweilen.

TWITTERDMer

Mein persönlicher Tipp ist http://www.socialoomph.com/ Dort gibt es (aktuell) zwar nicht die cleveren DMs mit Platzhaltern aber dafür können dort mehrere Nachrichten rotierend eingestellt werden. Ein nettes Feature um auch für ein ganzes Jahr immer frische Nachrichten auf Lager zu haben. Ich nutze dort noch einen Gratis-Account aus Twitter-Urtagen- der Service ist inzwischen aber kostenpflichtig geworden, aber jeden Cent wert.

socialoomph

Welche Erfahrungen haben sie mit Twitter Direktnachrichten gemacht? Welche Tools nutzen Sie? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihre
Sandra Staub
TwitterTrainer

Twitter jetzt mit Analyse

Bild von http://icons.iconarchive.com/icons/mysitemyway/blue-jeans-social-media/512/twitter-bird-2-icon.png

Wie wir heute im Online-Magazin „Internet World“ lesen konnten bietet Twitter in Zukunft ein integriertes Analyse-Tool. Erst im Juli 2011 hatte Twitter den Analysedienst BackType gekauft. Jetzt soll das Wissen direkt in Kurznachrichten-Dienst einfließen. Leider wird die Analyse anfangs wieder nur „von einer kleinen Nutzergruppe im Pilotprojekt“ getestet. Der Normalnutzer braucht also weiterhin klassisches Social Media Monitoring und bekommt keine integrierte Lösung wie etwa in Facebook.