Wenn Sie momentan immer wieder Direktnachrichten über Twitter bekommen, die Sie angeblich auf schlechte Blogeinträge über Sie hinweisen, seien Sie misstrauisch.
Auch ich habe die Nachrichten erhalten:

Was tun, wenn Sie die Nachricht erhalten?
Auf keinen Fall auf den Link klicken und dann noch mal das Passwort eingeben, denn das macht Sie zum Opfer. Dann senden Sie selbst die Nachricht weiter an Ihre Kontakte. Informieren Sie die Person, die Ihnen die Nachricht geschickt hat über eine Direktnachricht oder über eine offene @Nachricht, dass sie einen Virus verbreitet. Seien Sie aber so nett und schicken Sie den Link nicht mit (das habe ich anfangs irrtümlich gemacht).
Was tun, wenn Sie Opfer geworden sind?
Wenn Sie von jemandem informiert wurden, dass Sie diesen Virus verbreiten oder es selbst bemerkt haben, sollten Sie den folgenden 3 Schritten folgen:
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Ändern Sie Ihre Passwörter für Twitter, Ihr Twitter-Programm am Handy und auch bei Facebook. So können die Virusersteller schon mal nicht mehr in Ihren Account einbrechen.
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Loggen Sie sich in Twitter ein. Gehen Sie in die schwarze Leiste oben ganz nach rechts auf den Pfeil nach unten und Klicken Sie auf „Einstellungen“. Dann im Karteireiter „Applikationen“ nach verdächtigen Applikationen. Löschen Sie alle, an die Sie sich nicht erinnern können umgehend.
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Überprüfen Sie Ihre Ausgangsbox bei den Direktnachrichten und informieren Sie alle, die von Ihnen eine virenbefallene Nachricht bekommen haben, dass Sie vor dem Klick auf den Link warnen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit solchen Viren? Wie gehen Sie dagegen vor? Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren!
Ihre
Sandra Staub
Twitter Trainer
P.S.: Vielen herzlichen Dank an Cornelia Reichel von http://www.homestaging-corneliareichel.de/ bei der Aufklärung des Virus.
Die einen nennen es eine großartige Segnung, die anderen die hirnloseste Automation der Welt: Auto-DMs spalten die Twitter-Welt.
Auto-DM ja oder Nein?
Das werde ich sehr oft gefragt und doch habe ich keine Standard-Antwort. Oft nerven die Nachrichten nur, weil sie scheinbar alle aus einer Anmeldungs-Email für einen uralten E-Mail-Verteiler geklaut sind. Sind die DirectMessages aber ein netter, nicht abgenutzter Text, der immer wieder mal ausgetauscht wird, kann es eine unglaubliche Zeitersparnis für eine menschliche Geste sein. Ich selbst begrüße neue Follower mit einer scheinbar persönlichen Jubelnachricht, die ich von Zeit zu Zeit umschreibe.
Meine Lieblings Tools
Ein toller Gratis-Dienst ist http://twitterdmer.com/ Dieser erlaubt kostenlose, clevere DMs mit Platzhaltern. So kann man etwa jeden neuen Follower mit (angegebenem) Vornamen ansprechen. Sie müssen aber die Platzhalter nicht nutzen und können die DMs einfach verwenden um Ihre Neuzugänge zu begrüßen. Tipp: Einmal im Quartal eine neue Nachricht erstellen, damit sich die Wiederfolger nicht langweilen.

Mein persönlicher Tipp ist http://www.socialoomph.com/ Dort gibt es (aktuell) zwar nicht die cleveren DMs mit Platzhaltern aber dafür können dort mehrere Nachrichten rotierend eingestellt werden. Ein nettes Feature um auch für ein ganzes Jahr immer frische Nachrichten auf Lager zu haben. Ich nutze dort noch einen Gratis-Account aus Twitter-Urtagen- der Service ist inzwischen aber kostenpflichtig geworden, aber jeden Cent wert.

Welche Erfahrungen haben sie mit Twitter Direktnachrichten gemacht? Welche Tools nutzen Sie? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!
Ihre
Sandra Staub
TwitterTrainer

Wie wir heute im Online-Magazin „Internet World“ lesen konnten bietet Twitter in Zukunft ein integriertes Analyse-Tool. Erst im Juli 2011 hatte Twitter den Analysedienst BackType gekauft. Jetzt soll das Wissen direkt in Kurznachrichten-Dienst einfließen. Leider wird die Analyse anfangs wieder nur „von einer kleinen Nutzergruppe im Pilotprojekt“ getestet. Der Normalnutzer braucht also weiterhin klassisches Social Media Monitoring und bekommt keine integrierte Lösung wie etwa in Facebook.
Vor kurzem hat ein Gericht in UK befunden, dass Nachrichten, die auf Twitter öffentlich gepostet werden, auch von Zeitungen abgedruckt werden dürfen. Eine Angestellte des britischen Verkehrsministeriums hatte unter Ihrem bürgerlichen Namen auf Twitter und in Ihrem Blog gepostet und dies als „privat“ angesehen. Nachdem aber Twitter-Stream und Blog öffentlich einsehbar waren, durften der Independent on Sunday und die Dailymail sie einfach zitieren. Hier die ganze Geschichte lesen
Mein Tipp:
Überlegen Sie genau, ob sie als Angestellter unter ihrem bürgerlichen Namen twittern und bloggen wollen. Viele suchen sich zum Schutz ihrer Privatsphäre einen Nickname aus. Sie können sich damit genauso gut bei Themen profilieren wie mit dem Namen in Ihrem Personalausweis. Auch Unternehmer müssen sehr genau abwägen, ob sie als Privatperson im Social Web agieren möchten oder doch lieber als Unternehmen.
Ihre TwitterTrainerin
Sandra Staub